Archiv für Januar 2013

Infos für die Fahrt nach Wien:

Ab sofort gibt es Tickets für die Fahrt im Buchladen zur schwankenden Weltkugel in der Kastanienallee und in der KvU zu den regulären Öffnungszeiten!

Facts:

  • Das Ticket kostet 20,- Euro für Hin- und Rückfahrt. Sollte der Bus nicht voll werden kann man natürlich auch mit uns zurück. Am Ticketpreis wird das aber vermutlich nichts ändern, so ein Bus ist scheiße teuer…
  • Wir versuchen uns um Pennplätze zu kümmern, einige sind klar, weitere in Arbeit
  • Schlafsack und Isomatten mitnehmen!

Ablauf:

  • Es geht Freitag, dem 01.02. um 2:00 Uhr morgens(!) los.
  • Treffpunkt ist die O2-World.
  • In Wien ist Freitag Abend die Antifademo gegen den Burschenschaftsball (eventuell, wenn die Teilnahme unsererseits groß genug ist mit Freiraumblock).
  • Samstag Mittag gibt’s ne KvU-Aktion (mit freundlicher Unterstützung unserer Wiener Freund_innen).
  • Danach geht es wieder zurück, angepeilt ist ca. 16:00 Uhr Start in Wien.

Also, holt euch ein Ticket, packt eure Transpis ein und kommt mit!
KvU, Rummelplatz, Linie 206, Köpi-Wagenplatz, und überhaupt Alle bleiben!

Den Aufruf findet ihr >>>hier< <<
Infos zum Akademikerball >>>hier< <<

Mal wieder im Radio!

Es gibt einen neuen Beitrag von Pi-Radio. Anhören!

>>klick< <

Zum Speichern: Rechtsklick --> Ziel speichern unter…

Zombies aller Länder! Heraus zum 2. Februar!

Wir unterstützen den foglenden Aufruf, und bitten euch in diesem Zusammenhang auch hier und hier vorbeizuschauen. Wer keine Zeit oder Lust hat, für uns nach Wiren zu fahren, möge sich die Zombies geben!

Zweiter Februar 2011: 2500 Bullen räumen ein kleines Hausprojekt und haben sichtlich Mühe, die Lage unter Kontrolle zu bringen. Es scheppert, raucht und wird ganz schön teuer. In ganz Deutschland und weit darüber hinaus gibt es Soliaktionen, Friedrichshain hat keine intakten Bankautomaten mehr und der politische Schaden für den Senat ist auch nicht zu verachten.

Fast zwei Jahre sind seit der denkwürdigen Räumung unseres Hauses ins Land gegangen. Seitdem ist einiges passiert. Die Mieten steigen weiter ungeahnte Höhen. Immer noch werden Mieter_innen und linke (Haus)projekte gekündigt, raussaniert und aus der Innenstadt verdrängt. Von der offiziellen Politik ist keine Hilfe zu erwarten. Bestenfalls gibt es Trostpflaster und Placebos.
Erfreulich ist, daß immer mehr Leute die Konsequenz ziehen, sich selbst zu organisieren und zu wehren. Die entstandenen Mieter_innen- und Stadtteilinitiativen sind mittlerweile so zahlreich, daß es schwerfällt, den Überblick zu wahren. Linke Hausprojekte und ihre Kämpfe sind ein Bestandteil einer breiteren Bewegung. Letztes Jahr wurde zwei mal die „Berliner Linie“ durchbrochen: Von Rentner_innen und Refugees. Wir freuen uns darüber und hoffen auf mehr!

Wir bleiben Untot!

Wir denken, daß es auch zwei Jahre später wichtig bleibt, Investoren und Politikern zu zeigen, daß ihre Probleme mit einer Räumung noch längst nicht vorbei ist. Wir möchten Euch deshalb einladen, den 2. 2. 2013 (zwischen 12:00 und 16:00) mit uns zusammen vor der Liebigstr. 14 zu verbringen. Versüßen werden wir uns die Zeit mit Livemusik, warmen Getränken, Vokü, echten Zombies (wütend und sehr gefährlich!) und brandneuen Infos zu aktuellen Bewegungen.

Weiter gehts…

Eine Nostalgieveranstaltung würde uns langweilen. Wir wollen deshalb auch keine machen. Wir möchten am 2. 2. vor allem unterstützen, was heute dringend ist. Solidarische Grüße an den Rummelplatz, die KvU, die Köpi, die Linienstr. 206 und die Rigaer 94 und alle anderen bedrohten (Haus)Projekte. Besonders dringend ist aber die am 14. 2. drohende Zwangsräumung in Kreuzberg, die schon zwei mal verhindert werden konnte. Auf ein Neues!

Einige Zombies unter der L14

2. Feb. 2013: Freiraum-Demo in Wien

Wir wurden gebeten, folgenden Aufruf zu veröffentlichen. Wir danken unseren Unterstützer_innen, und hoffen, dass sie diesen Plan wirkungsvoll umsetzen!

Wir Bleiben alle!
Für den Erhalt des Berliner Kulturprojektes KvU.

2. Februar 2013 / 14 Uhr / Wien
Demonstration zum „Besitzer“ der KvU

Packt die Sachen, es geht nach Wien…

Die Kirche von Unten (KvU), eines der ältesten links-alternativen Projekte Berlins, steht mit Beginn diesen Jahres ohne Mietvertrag da und blickt einer Räumung entgegen. Die Immowert Arkonahöfe Berlin GmbH , eine Untergruppe eines äußerst undurchsichtigen Firmengeflechts von AGs, GmbHs, samt eigener Stiftung, schlug jedes Gesprächsangebot in den Wind [1]. Nach nun rund zwei Jahren Schriftverkehr, schwammigen Antworten der Hausverwaltung und der Nichtverlängerung der Mietverträge diesen Januar, reißt uns der Geduldsfaden. Wir werden darum Michael F. Simoncic, einem „Eigentümer“ der KVU, am 2. Februar einen Besuch abstatten. Dafür machen wir uns auf den Weg nach Wien.

Hier findet am Vortag, dem 1. Februar der sogenannte „Wiener Akademiker Ball“ statt. Das Spektrum der Burschenschaften, die den Ball ausrichten und besuchen fristen im Vergleich zu deutschen Burschenschaften kein Nischendasein, sondern bekleiden mehrheitlich politische und wirtschaftliche Führungspositionen in Österreich. Die komplette FPÖ-Führungsriege, sowie Vertreter*innen anderer rechter europäischer Parteien geben sich hier die Klinke in die Hand. So war im letzten Jahr beispielsweise die Vorsitzende der Front National, Marine Le Pen, gerngesehener Gast des Balls. In diesem Jahr ausgerichtet von der rechtspopulistischen Regierungspartei FPÖ, veranstaltet in der Wiener Hofburg [2] und mit bis zu 1000 Gästen, ist der Ball eine der langjährigsten und größten Veranstaltungen der rechtspopulistischen Elite in Europa. Ein guter Anlass also für ein grenzübergreifendes Vorgehen gegen Faschismus und die Durchökonomisierung aller Lebensbereiche. Gerade die Krisen- und Rechtsentwicklung in Europa macht ein gemeinsames Agieren gegen diese Missstände notwendig.

„Freiräume“ im Kapitalismus gibt’s nicht – und trotzdem sind sie notwendig!

Selbstverwaltete Räume sind Grundvoraussetzung für den Widerstand gegen die Ekelhaftigkeiten des Kapitalismus. Die FPÖ und deren ebenso patriarchaler Anhang verkörpern sehr anschaulich genau diese ideologische und seelische Hässlichkeit. Selbstverwaltete Räume sind aber auch Orte, an denen wir eine Verschnaufpause von der alltäglichen Konkurrenz-Tretmühle nehmen können. Sicher ist in unseren „Freiräumen“ nicht alles perfekt und die komplette Abstreifung aller schlechten „Ismen“ noch weit entfernt aber ein Leben und Kämpfen ohne sie wäre einfach nur beschissen. Darum ist der Erhalt der KVU und aller linken Wohn- und Kulturprojekte unabdingbar.

Kirche von unten – 26 Jahre widerständig

Für alle die die KvU nicht kennen soll hier in Kürze die Geschichte des Ladens angerissen werden:
Zu DDR-Zeiten sammelten sich in der „Offenen Arbeit“ der evangelischen Kirche etliche Leute die in den damaligen offiziellen Jugend und Freizeitangeboten keinen Platz fanden. In Berlin und anderen Städten Deutschlands wurden kirchliche Einrichtungen zur Heimstätte von Subkultur und linker Politik, links von der DDR. Trotz Sympathie für oppositionelle Bewegungen war die Kirche stets um ein entspanntes Verhältnis zum Staat bemüht, was unter anderem zu Maßregelungen und Versetzungen einzelner Kirchenmitarbeiter*innen führte. Gegen diese Tendenz veranstalteten oppsitionelle Gruppen im Juni 1987, parallel zum offiziellen Evangelischen Kirchentag, einen Kirchentag von Unten der großen Zuspruch erhielt. Aus der dort formulierten Forderung nach Handlungsautonomie und eigenen Räumlichkeiten entstand in der Folgezeit die Kirche von Unten als fester Anlaufpunkt für Punks, Freaks, Dissidenten usw. Im Oktober des selben Jahres griffen Neonazis ein Konzert der Band Element of Crime in der Zionskirche in Prenzlauer Berg an [3], das aus dem Spektrum der Kirche von Unten organisiert wurde. Für die Organisator*innen des Konzertes, zu denen maßgeblich Silvio Meier [4] zählte, war schon davor, aber spätestens nach dem Überfall klar, dass organisierter Widerstand gegen Neonazis in Ostberlin notwendig war und ist. Als Reaktion auf die verstärkte Nazipräsenz gründete sich im Juni 1989 in der KvU die erste Ostberliner Antifa Gruppe (ab Sommer 1990 Autonome Antifa Ostberlin) [5]. Bis heute ist die Kirche von Unten ihrem Anspruch treu geblieben, sozialer Ausgrenzung und rassistischem Bullshit durch die Schaffung selbstbestimmter Kultur etwas entgegen zu setzen.

Wenn es drei mal klingelt

Die Stadt wird von den Kapitalfraktionen nicht als Lebensraum betrachtet, sondern vor allem als Ware, die es bestmöglich zu veräußern gilt. Die Umwandlung von öffentlich zugänglichem Wohn- und Gewerberaum in Privatwohnungen lässt sich in diesem Zusammenhang als Trend auf dem europäischen Immobilienmarkt beobachten. Und so soll nun, wenn es nach dem Willen der Immowert-Gesellschaft geht, die KvU nach 26 Jahren, 21 davon in der Kremmener Sraße, zu Gunsten von privatem Wohnraum weichen. Für die Berliner Stadtteile Mitte und Prenzlauer Berg würde dies das Verschwinden eines weiteren Ortes gewachsener Gegenkultur bedeuten.

Wenn Das Immowert-Firmengeflecht und Simoncic keine Lust haben sich mit uns ins Benehmen zu setzen, kommen wir einfach mal vorbei. Räumliche Distanz sollte schließlich keine Rolle spielen. Wir rufen euch deshalb dazu auf am 1. Februar mit uns in Wien zusammen gegen den FPÖ-Fascho-Ball und am 2. Februar für die Verteidigung emanzipatorischer Politik und Kultur auf die Straße zu gehen.

Dieser Appell richtet sich speziell an die Menschen in Österreich, im Süden Deutschlands und die in Berlin, die sich gegen Nazis und für selbstverwaltete Freiräume einsetzen.

- Nutz die Anreisemöglichkeiten des Ums Ganze Bündnisses, das überregional gegen den rechten Ball mobilisiert.
- Organisiert die Anreise mit PKW‘s.
- Aus Berlin fährt ein Bus. Ein zweiter ist in der Mache.
- Mobilisiert zur Demo
- unterstützt als Gruppe den Aufruf (Mail an: polit@kvu-berlin.de)

Die Stadt als Ware? Wir sagen: Nein Danke!
Nationalismus? Haut mal ab mit dem Scheiß!
Wir bleiben Alle!

Genaue Infos zur Anreise nach Wien, zum Demo-Auftaktort, zur Demo:

Web: www.wirbleibenalle.org / www.nowkr.at / www.kvu.blogsport.de
Mail: Anreise & Aufruf unterstützen: polit@kvu-berlin.de

Quellen:
[1] “KvU – Es brennt noch Licht!”, Indymedia, 08.01.2013
[2] Die Wiener Hofburg hat ungefähr das Format des Schloss Bellevue in Berlin und ist ein Ort offizieller Empfänge etc.
[3] “Der Naziüberfall auf die Zionskirche”, www.antifa-nazis-ddr.de
[4] Silvio Meier war schon zu DDR-Zeiten in der KvU und in der Umweltbibliothek aktiv. am 21.11.1992 wurde er von Neonazis ermordet. Interview mit Silvio Meier, “Silvio Meier Demo 2012″, Umbruch BIldarchiv, November 2012 / Materialsammlung und Broschüre mit Interviews mit Silvios Freunden anlässlich Silvio Meier-Gedenk-Demo 2012
[5] “Antifa Infoblatt Ostberlin”, www.antifa-nazis-ddr.de

Aufrufer_innen:
Freund*innen, Unterstützer*innen und Syphatisant*innen der KvU

Unterstützer*innen:
Kirche von Unten [KvU] (Berlin)
North East Antifa [NEA] (Berlin)
Wir bleiben alle! – Netzwerk (Berlin)
Pankahyttn (Wien)
Pizzeria Anarchia (Wien)

Weitere Unterstützer*innen sind willkommen!

V.i.S.d.P.: Knochen Joe, Alexander Straße, 12345 Wien

[B] KvU – Es brennt noch Licht!

Danke für die Unterstützung!! Gefunden auf de.Indy und Linksunten. Sogar mit einer wichtigen Ergänzung. Die steht unten dran.

Am 1.1.2013 liefen die Mietverträge der KvU aus. Seitdem hat sich jedoch nichts verändert. Alle Veranstaltungen finden wie üblich statt. Die KvU, ein Überbleibsel der DDR-Opposition sollte zum 1.1.2013 ihre Räume in der Kremmener Str. 9-11 in Prenzlauer Berg verlassen. Voraus ging eine Nichtverlängerung des Mietvertrages. Dies war seit geraumer Zeit bekannt. Gespräche mit der Eigentümerin, der Immowert Arkonahöfe Berlin GmbH , einer Untergruppe in einem äußerst undurchsichtigen Firmengeflecht von AGs, GmbHs und sogar einer Stiftung, scheiterten daran, dass sie sich auf kein Gesprächsangebot seitens der KvU einließen. Auch Anfragen des Anwalts der KvU und der Politik blieben unbeantwortet.

Der Name „Immowert Arkonahöfe Berlin GmbH“ leite sich aus dem Namen „Arkonahöfe“ des Gebäudekomplexes ab. Es wurde also extra für dieses eine Objekt eine Firma gegründet. Dies ist bei der dahinterstehenden Unternehmensgruppe so üblich, wie man etwa auch an der Immowert Berlin Greifswalder Str. 224 GmbH, oder der Immowert Berlin Zillestr. 107 GmbH die zu dem selben Geflecht gehören, sehen kann. Vermutlich dient dies dazu eine eventuelle Pleite eines einzelnen Projekts abfangen zu können ohne die anderen Bauvorhaben zu gefährden.

Zwar signalisierte die Berliner Politik sich für den Erhalt der KvU einzusetzen und fasste sogar entsprechende Beschlüsse in den Bezirksverordnetenversammlungen (BVVs) Pankow und Mitte. Jedoch gilt dies für den Erhalt am derzeitigen Standort. Diese Formulierung, einst von den Nutzer_innen der KvU für eine gute Idee gehalten, wird jetzt ins Gegenteil verkehrt. Da ein Erhalt am derzeitigen Standort wohl nicht möglich ist – schließlich leben wir im Kapitalismus und der Eigentümer kann mit dem Gebäudekomplex machen was er will – geht es auch die Politik nichts mehr an, was weiterhin mit der KvU passiert.

So verwundert es auch nicht, dass ein der KvU seitens der GSE (Gesellschaft für Stadtentwicklung) angebotenes Ausweichobjekt nicht mehr zur Verfügung steht. Dieses müsse, da vorher andere Nutzer von der GSE geplant waren, erneut durch Beschluss an die GSE übergeben werden. Doch ein Beschluss dazu wird zeitnah nicht gefasst. Eigentlich sollte darüber am 10.1.2013 im Finanzausschuss der BVV Pankow beraten werden. Doch, Überraschung, es ist mal wieder nichts dergleichen in der Tagesordnung vorgesehen.

Es handelt sich dabei um das Kulturhaus Peter Edel in Weißensee, welches seit einigen Jahren leer steht. Dazu folgender Text, den die Vollversammlung der KvU veröffentlicht hat:

„Wir werden selbstverständlich weiter an unserem Forderungskatalog festhalten. Dieser beinhaltet unter anderem Kiezbezogenheit, Lage innerhalb des S-Bahnringes und Unterkellerung für Konzerte.
Obwohl das Kulturhaus „Peter Edel“ diesen Kriterien nicht gerecht wird, stellt es für uns eine Ausnahme dar, da das Gebäude im Ganzen dem Spekulationsmarkt entzogen werden würde und uns aus dem Stadtteil signalisiert wurde, dass wir willkommen sind.
Daher würden wir gerne in Verhandlungen treten, um die Eignung des Kulturhaus „Peter Edel“ für uns zu prüfen. Die Suche nach weiteren Objekten und Optionen werden wir dennoch nicht aufgeben.

Wir fordern die Politik auf uns vorrangig beim Standorterhalt zu unterstützen!
Sollte dies scheitern, fordern wir Unterstützung bei der Suche nach einem, unseren Forderungen entsprechendem, Objekt.“

Aus diesem Grund wird es, auch wenn es mal wieder kein Gespräch zu diesem Thema geben wird, vor dem Finanzausschuss der BVV Pankow am 10.1. eine Kundgebung geben.

Geplant ist seitens der Eigentümerin den Komplex „Arkonahöfe“ in schicke Eigentumswohnungen umzuwandeln. Offiziell. Allerdings scheint bisher kein Antrag für den notwendigen Umbau beim städtischen Bauamt eingegangen zu sein. Und das, obwohl der Komplex zum 1.1. eigentlich leer sein sollte.
Mittlerweile ist es ruhig geworden in den Arkonahöfen. Außer der KvU, einem Künstler_innenatelier und vermutlich einem weiteren Mieter, haben alle weiteren einstigen Mieter_innen ihre ehemaligen Räume abgegeben oder sind am ausziehen. Die KvU denkt jedoch nicht daran das Licht auszumachen und ihre Räume abzuschließen. Jedenfalls nicht solange sich nicht andere Räume gefunden haben, die den Anforderungen eines offenen, emanzipatorischen Jugendprojektes entsprechen. Und was das in Berlin bedeutet, ist wohl den geneigten Leser_innen klar.

Inzwischen gab es seitens der Vermietung die Aufforderung am 11.1. die Schlüssel zu übergeben und, sollte man die Räume nicht verlassen, den Hinweis dass eine ortsüblich Miete fällig wäre. Was das bedeutet ist noch unklar. Fakt ist, die Wohnungsmieten liegen um ein vielfaches über dem was die KvU bisher zahlt. Das bedeutet es werden weit mehr Veranstaltungen stattfinden müssen, um die Miete zusammen zu bekommen, sollte sich herausstellen, dass eine derartige Forderung tatsächlich bestand hat.

Wir, Freundinnen und Freunde der KvU, fordern euch auf die KvU zu unterstützen! Macht (Info)Parties, organisiert ruhig mal ein Konzert in der KvU, seid laut, seid bunt, seid kreativ!

Jede Art der Unterstützung ist willkommen!

KvU bleibt! Alle anderen auch!

Kundgebung am 10.01. um 16:30 Uhr vor der BVV, Fröbelstr. 17, Haus 6

weiterführende Infos:


Die wichtige Ergänzung:

Breaking News: Kulturhaus Peder Edel doch auf der Tagesordnung

Wie wir erfahren haben, wird der Finanzausschuss doch darüber reden, was mit dem Kulturhaus Peter Edel geschehen soll. Als Optionen gibt es die Übergabe an die GSE, was in unserem Sinne wäre, oder aber eine Übertragung an den Liegenschaftsfond (buuh!). Der Punkt wird leider in nichtöffentlicher Sitzung behandelt, so dass wir nicht dabei sein können. Schade es wäre doch interessant, was die Damen und Herren dazu zu sagen haben…

Wir sehen uns auf der Kundgebung!