Archiv der Kategorie 'Stellungnahmen'

Falschmeldung bei Tagesspiegel und rbb

Der Tagesspiegel und der rbb meldeten am 29.12.2013 über die KvU:

„Das Projekt wird Anfang des nächsten Jahres in das Gemeindehaus der Reformationskirche Wiclefstraße/Ecke Beusselstraße ziehen“, teilte die Bildungsverwaltung auf Anfrage mit. Staatssekretärin Sigrid Klebba und die Jugendlichen selbst hätten die Lösung gefunden.
(Tagesspiegel / rbb)

Dies stimmt so nicht. Erstens haben wir mit Hilfe des Senats keine Lösung gefunden, im Gegenteil, bisher erschwert uns der Senat die Suche nach neuen Räumen immer wieder. Zweitens kam ein Mietvertrag mit der Reformationsgemeinde nicht zu Stande. Anscheinend ist Frau Klebba da nicht auf dem aktuellen Stand. Bezeichnend, dass sie sich mit einer Lösung schmückt, die es nicht gibt. Danke, Politiker_innen.

Solierklärung aus der Brunnen 6/7

Heute erreichte uns folgende Solidaritätserklärung, über welche wir uns sehr gefreut haben.
VIELEN DANK!!! :-D

Jetzt oder gar nicht! KvU verteidigen!

Seit dem 1. Januar diesen Jahres hat sich die Situation für die
Nutzer_innen der Kirche von Unten (KvU) dramatisch zugespitzt.

Die KvU ist ein Projekt mit langer Geschichte in der undogmatischen linken
Opposition in der DDR, und ist seit Anfang der 90er Jahre eines der
wichtigen subkulturellen und politischen Projekte im Prenzlauer Berg.
In dem Gebäude in der Kremmener Straße 9-11 plant ein Investor aus
Wien Luxuswohnungen, obwohl es davon in Berlin, besonders in Mitte
schon mehr als genug gibt. Da bisher alle Vermittlungsversuche mit dem
Eigentümer gescheitert sind und sich die Politik hinaus nicht weiter
engagiert, ist jetzt Solidarität gefordert!

Anfang des Jahres hat sich die KvU geweigert, ihre Schlüssel zu
übergeben und muss sich seitdem mit einer Räumungsklage herumschlagen.
Jetzt hat ein zweiter Verein, der ebenfalls schon lange in den Räumen
aktiv ist, gemeutert und den Laden übernommen. Die Eigentümer konnten
das Haus nicht betreten, denn die Schlüssel passten nicht mehr. Um
eine Räumung der KvU zu verhindern und doch noch ein geeignetes
Ersatzobjekt zu finden braucht es politischen Druck!

Zudem: Die KvU ist nicht allein.
Auch das Hausprojekt in der Linienstraße 206 und die Kulturkneipe BAIZ sind aktuell bedroht.
Damit würden in Berlin-Mitte drei weitere Projekte verdrängt, die für uns
das Wohnen in diesem Kiez überhaupt noch lebenswert machen. Wir haben
schon lange genug von Luxussanierungen und Upper Class Shopping!

Deshalb fordern wir alle in dieser Stadt auf: Seid solidarisch!
Unterstützt diese Erklärung oder schreibt eigene! Macht Aktionen!
Kommt zu den Unterstützer_innentreffen! Jetzt!

Finger weg von der KvU!
Luxussanierung ist kein Spaß!
Macht kaputt, was euch kaputt macht!


Bewohner_innen des Hausprojektes Brunnenstraße 6/7

Weitere Unterzeichner dieser Solierklärung:
Bewohner_innen des Hausprojektes Kastanienallee 86

Prozess gegen Lothar König

In Dresden sollte am 18. März der Prozess gegen den Pfarrer der Jungen Gemeinde Jena beginnen. Wir erklären uns solidarisch mit Lothar und den andern von Repression betroffenen Antifaschisten und verweisen für weitere Informationen vorläufig auf die TAZ.
Artikel vom 16.03.2013
Artikel vom 18.03.2013
Gerade der zweite Artikel wirft Fragen auf. Was wollten Staatsanwaltschaft und Gericht verheimlichen?

+++ Update +++
Richter gibt sich zu Aktenfund ahnungslos – Prozess gegen Lothar neu terminiert

Die neuen Termine vor dem Amtsgericht Dresden sind:

* Donnerstag, 04.April
* Mittwoch, 24.April
* Montag, 13.Mai
* Dienstag, 28.Mai
* Mittwoch, 29.Mai
* Donnerstag, 30. Mai
* Mittwoch, 20.Juni

Jeweils 09.00 vor dem Amtsgericht Dresden´im Raum A 2.133

Nachruf auf Walter Schilling

Wir trauern um Walter Schilling, welcher am 29.01.2013 von uns gegangen ist.
Ohne ihn hätte es die KvU in der Form, in der sie heute existiert, nie gegeben.
Einen Nachruf, dem wir uns anschließen, findet ihr hier

Ein sehr schöner, musikalisch unterlegter, Nachruf ist auch das folgende Video:

Statement zum „Kulturhaus Peter Edel“

Nachdem es ja einige Gerüchte darum gibt, ob wir in das Kulturhaus Peter Edel ziehen, möchten wir hier den Konsens veröffentlichen, den die Vollversammlung der KvU zu dem Thema gefunden hat.

„Wir werden selbstverständlich weiter an unserem Forderungskatalog
festhalten. Dieser beinhaltet unter anderem Kiezbezogenheit, Lage
innerhalb des S-Bahnringes und Unterkellerung für Konzerte.
Obwohl das Kulturhaus „Peter Edel“ diesen Kriterien nicht gerecht wird,
stellt es für uns eine Ausnahme dar, da das Gebäude im Ganzen dem
Spekulationsmarkt entzogen werden würde und uns aus dem Stadtteil
signalisiert wurde, dass wir willkommen sind.
Daher würden wir gerne in Verhandlungen treten, um die Eignung des
Kulturhaus „Peter Edel“ für uns zu prüfen. Die Suche nach weiteren
Objekten und Optionen werden wir dennoch nicht aufgeben.
Wir fordern die Politik auf uns vorrangig beim Standorterhalt zu
unterstützen!
Sollte dies scheitern, fordern wir Unterstützung bei der Suche nach
einem, unseren Forderungen entsprechendem, Objekt.“

Die Vollversammlung der KvU